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Datenspionage gegen Angestellte ist tägliche Praxis in deutschen Unternehmen. Backgroundchecks bestimmen über Wohnung, Kredit, Job, Liebe. Ein deutscher Datenanalytiker deckt das ganze Ausmaß der Überwachung und des Datenmissbrauchs auf. Man braucht keinen Facebook-Account, kein Amazon-Konto, ja nicht einmal einen Internet-Anschluss, um im Netz der Datenhaie zu zappeln. Internationale und nationale Unternehmen schließen aus Adresse, Alter, Geschlecht auf Person und Charakter und vergeben Kredite, Verträge, Arbeitsplätze – oder eben all dies nicht. Wer möchte, dass seine »Klickspur« vom Arbeitgeber analysiert wird? Wer ist sicher, dass dies nicht geschieht? Und was bedeutet diese Spur bei der nächsten Kündigungswelle? Datenschützer sind sich sicher: Alles, was befürchtet wird, ist bereits Realität. Das, was früher einmal »Schicksal« genannt wurde, ist heute allzu oft das diskrete Ergebnis eines illegalen, aber dreist praktizierten Backgroundchecks. Markus Morgenroth macht auf erschreckende Weise klar, was längst an der Tagesordnung ist, und zeigt auf, wie wir uns – halbwegs – schützen können.

Anbieter: buecher
Stand: 26.09.2020
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Wald (Mängelexemplar)
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Wald von Doris Knecht: Das Gegenteil von Landlust Marian lebt auf dem Land, in einem Haus mit Garten, und versorgt sich selbst. Mit der bunten Hochglanzidylle der "Landlust" hat das aber nur wenig zu tun, denn die 42-jährige Exmodedesignerin ist alles andere als freiwillig hier. Mit gescheitertem Lebensentwurf sitzt sie in ihrem zugigen Exil, ohne Internet, ohne Heizung, ohne eine Aufgabe - außer der, nicht zu verhungern. Wie schon in ihrem Debüt "Gruber geht" und ihrem viel gelobten Roman "Besser" brilliert Doris Knecht mit genauer Beobachtungsgabe, starken Charakteren und einem leichten Witz, der immer wieder durch die Zeilen schimmert und ihrer gefallenen Protagonistin Würde verleiht. Rauswurf aus dem alten Leben Marians altes Leben hatte alles, was ein halbwegs stilvolles Großstädterdasein braucht: einen aufregenden Job als Modedesignerin mit eigenem Atelier, einen aufrichtig warmherzigen Architekten an der Seite und eine glänzend schöne, viel zu große Wohnung, in der das "perfekte Dinner" für Freunde inszeniert wird. Doch Angst und Unbehagen schleichen sich in Marians Leben - und schließlich Betrug und Trennung von Traummann Oliver. Es folgen: der Blender Bruno, ein unzuverlässiger Finanzberater, Entlassung aller Mitarbeiter, Aufgabe der Wohnung, Verkauf des Autos, finanzieller Bankrott. Marian ist nicht nur gescheitert, sondern zieht sich auch vor aller Welt zurück, mit nichts als ein paar Falten im Gesicht und dem festen Willen, diese "Phase" irgendwie zu überstehen. Überleben in Autarkie Zuflucht findet Marian in einem abgelegenen Haus in den Voralpen, das sie geerbt hat. Dort gibt es nichts außer den wenigen Hinterlassenschaften der verstorbenen Tante, ein paar Möbel, ein Transistorradio, Küchen- und Gartengeräte. Marian erträgt die sinnlose Leere, abseits von Shoppingabenteuern und Facebook-Bekanntschaften, nur mit viel Schnaps. Und lernt, sich irgendwie über Wasser zu halten: Sie sammelt Beeren im Wald, stiehlt Maiskolben und Kartoffeln von den umliegenden Feldern, klaut Hühner von den Nachbarn. Die Leute im Dorf sind misstrauisch, keiner weiß, was die fremde Städterin hier will, und Marians verletzte Seele ist stets auf der Hut. Sie fürchtet sich vor den Geräuschen im Wald. Vor dem rauen Umgangston der Menschen, den sie nicht versteht. Vor dem Klingelton ihres Handys, der sie daran erinnert, dass sie nicht nur eine gescheiterte Geschäftsfrau ist, sondern auch als Mutter auf ganzer Linie versagt hat. Neue Abhängigkeiten Marian wird im Dorf weitgehend gemieden - doch es gibt einen der Dörfler, dessen Interesse sie weckt: Franz, der reiche Großgrundbesitzer, der Marian beim Wildern erwischt. Obwohl das eigentlich das so ziemlich schlimmste Verbrechen ist, das man hier begehen kann, zeigt Franz Marian, wie sie das geschossene Reh ausnehmen soll. Doch nicht nur das: Franz bringt ihr bei, wie man fischt. Er lässt ihr Feuerholz liefern. Und er bringt ihr bei seinen Besuchen nützliche Dinge wie Shampoo, Kaffee oder Waschmittel mit. Als Gegenleistung nimmt er Sex, eine Bezahlung, die Marian ihm gerne gewährt. Wäre da nicht das dumpfe Gefühl, inmitten der neu gewonnenen Stärke verdammt abhängig zu sein ... und gäbe es zwischen ihr und Franz nicht eine leise, von stillem Verständnis durchdrungene Zärtlichkeit. Das dörfliche Leben in "Wald" hat nichts Romantisches Das dörfliche Leben in Doris Knechts "Wald" hat nichts Romantisches. Da wird Hühnern der Kopf abgehackt, da werden Kühe gequält, da betrügen katholische Männer ihre Frauen. Gleichzeitig ist der Lebensraum Wald mehr als die vielbeschworene "Grausamkeit der Natur", er ist auch ein Ort der Schönheit, Stille und Läuterung. Marian beginnt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, Lebenswillen und Mut zu entwickeln. Dabei bleibt Knecht immer nahe an ihrer Protagonistin, ihren Ängsten, Träumen und Reflexionen, mit einer präzisen und formvollendet rhythmischen Sprache.Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.

Anbieter: buecher
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Wald (Mängelexemplar)
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Wald von Doris Knecht: Das Gegenteil von Landlust Marian lebt auf dem Land, in einem Haus mit Garten, und versorgt sich selbst. Mit der bunten Hochglanzidylle der "Landlust" hat das aber nur wenig zu tun, denn die 42-jährige Exmodedesignerin ist alles andere als freiwillig hier. Mit gescheitertem Lebensentwurf sitzt sie in ihrem zugigen Exil, ohne Internet, ohne Heizung, ohne eine Aufgabe - außer der, nicht zu verhungern. Wie schon in ihrem Debüt "Gruber geht" und ihrem viel gelobten Roman "Besser" brilliert Doris Knecht mit genauer Beobachtungsgabe, starken Charakteren und einem leichten Witz, der immer wieder durch die Zeilen schimmert und ihrer gefallenen Protagonistin Würde verleiht. Rauswurf aus dem alten Leben Marians altes Leben hatte alles, was ein halbwegs stilvolles Großstädterdasein braucht: einen aufregenden Job als Modedesignerin mit eigenem Atelier, einen aufrichtig warmherzigen Architekten an der Seite und eine glänzend schöne, viel zu große Wohnung, in der das "perfekte Dinner" für Freunde inszeniert wird. Doch Angst und Unbehagen schleichen sich in Marians Leben - und schließlich Betrug und Trennung von Traummann Oliver. Es folgen: der Blender Bruno, ein unzuverlässiger Finanzberater, Entlassung aller Mitarbeiter, Aufgabe der Wohnung, Verkauf des Autos, finanzieller Bankrott. Marian ist nicht nur gescheitert, sondern zieht sich auch vor aller Welt zurück, mit nichts als ein paar Falten im Gesicht und dem festen Willen, diese "Phase" irgendwie zu überstehen. Überleben in Autarkie Zuflucht findet Marian in einem abgelegenen Haus in den Voralpen, das sie geerbt hat. Dort gibt es nichts außer den wenigen Hinterlassenschaften der verstorbenen Tante, ein paar Möbel, ein Transistorradio, Küchen- und Gartengeräte. Marian erträgt die sinnlose Leere, abseits von Shoppingabenteuern und Facebook-Bekanntschaften, nur mit viel Schnaps. Und lernt, sich irgendwie über Wasser zu halten: Sie sammelt Beeren im Wald, stiehlt Maiskolben und Kartoffeln von den umliegenden Feldern, klaut Hühner von den Nachbarn. Die Leute im Dorf sind misstrauisch, keiner weiß, was die fremde Städterin hier will, und Marians verletzte Seele ist stets auf der Hut. Sie fürchtet sich vor den Geräuschen im Wald. Vor dem rauen Umgangston der Menschen, den sie nicht versteht. Vor dem Klingelton ihres Handys, der sie daran erinnert, dass sie nicht nur eine gescheiterte Geschäftsfrau ist, sondern auch als Mutter auf ganzer Linie versagt hat. Neue Abhängigkeiten Marian wird im Dorf weitgehend gemieden - doch es gibt einen der Dörfler, dessen Interesse sie weckt: Franz, der reiche Großgrundbesitzer, der Marian beim Wildern erwischt. Obwohl das eigentlich das so ziemlich schlimmste Verbrechen ist, das man hier begehen kann, zeigt Franz Marian, wie sie das geschossene Reh ausnehmen soll. Doch nicht nur das: Franz bringt ihr bei, wie man fischt. Er lässt ihr Feuerholz liefern. Und er bringt ihr bei seinen Besuchen nützliche Dinge wie Shampoo, Kaffee oder Waschmittel mit. Als Gegenleistung nimmt er Sex, eine Bezahlung, die Marian ihm gerne gewährt. Wäre da nicht das dumpfe Gefühl, inmitten der neu gewonnenen Stärke verdammt abhängig zu sein ... und gäbe es zwischen ihr und Franz nicht eine leise, von stillem Verständnis durchdrungene Zärtlichkeit. Das dörfliche Leben in "Wald" hat nichts Romantisches Das dörfliche Leben in Doris Knechts "Wald" hat nichts Romantisches. Da wird Hühnern der Kopf abgehackt, da werden Kühe gequält, da betrügen katholische Männer ihre Frauen. Gleichzeitig ist der Lebensraum Wald mehr als die vielbeschworene "Grausamkeit der Natur", er ist auch ein Ort der Schönheit, Stille und Läuterung. Marian beginnt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, Lebenswillen und Mut zu entwickeln. Dabei bleibt Knecht immer nahe an ihrer Protagonistin, ihren Ängsten, Träumen und Reflexionen, mit einer präzisen und formvollendet rhythmischen Sprache.Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.

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Datenspionage gegen Angestellte ist tägliche Praxis in deutschen Unternehmen. Backgroundchecks bestimmen über Wohnung, Kredit, Job, Liebe. Ein deutscher Datenanalytiker deckt das ganze Ausmass der Überwachung und des Datenmissbrauchs auf. Man braucht keinen Facebook-Account, kein Amazon-Konto, ja nicht einmal einen Internet-Anschluss, um im Netz der Datenhaie zu zappeln. Internationale und nationale Unternehmen schliessen aus Adresse, Alter, Geschlecht auf Person und Charakter und vergeben Kredite, Verträge, Arbeitsplätze - oder eben all dies nicht. Wer möchte, dass seine »Klickspur« vom Arbeitgeber analysiert wird? Wer ist sicher, dass dies nicht geschieht? Und was bedeutet diese Spur bei der nächsten Kündigungswelle? Datenschützer sind sich sicher: Alles, was befürchtet wird, ist bereits Realität. Das, was früher einmal »Schicksal« genannt wurde, ist heute allzu oft das diskrete Ergebnis eines illegalen, aber dreist praktizierten Backgroundchecks. Markus Morgenroth macht auf erschreckende Weise klar, was längst an der Tagesordnung ist, und zeigt auf, wie wir uns - halbwegs - schützen können.

Anbieter: Orell Fuessli CH
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Datenspionage gegen Angestellte ist tägliche Praxis in deutschen Unternehmen. Backgroundchecks bestimmen über Wohnung, Kredit, Job, Liebe. Ein deutscher Datenanalytiker deckt das ganze Ausmaß der Überwachung und des Datenmissbrauchs auf. Man braucht keinen Facebook-Account, kein Amazon-Konto, ja nicht einmal einen Internet-Anschluss, um im Netz der Datenhaie zu zappeln. Internationale und nationale Unternehmen schließen aus Adresse, Alter, Geschlecht auf Person und Charakter und vergeben Kredite, Verträge, Arbeitsplätze - oder eben all dies nicht. Wer möchte, dass seine »Klickspur« vom Arbeitgeber analysiert wird? Wer ist sicher, dass dies nicht geschieht? Und was bedeutet diese Spur bei der nächsten Kündigungswelle? Datenschützer sind sich sicher: Alles, was befürchtet wird, ist bereits Realität. Das, was früher einmal »Schicksal« genannt wurde, ist heute allzu oft das diskrete Ergebnis eines illegalen, aber dreist praktizierten Backgroundchecks. Markus Morgenroth macht auf erschreckende Weise klar, was längst an der Tagesordnung ist, und zeigt auf, wie wir uns - halbwegs - schützen können.

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